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Transferpresse

Mit einer Transferpresse lassen sich Textilien auf vielfältigste Art und Weise bedrucken. Haben sie sich dazu entschieden, eine eigene Transferpresse zu erwerben, so kommen dabei einige Fragen auf: Was macht eine gute Transferpresse aus? Welche Transferpresse eignet sich für ihre Anforderungen am besten? Was ist ein adäquater Preis für eine gute Transferpresse? Wir klären sie in unserem Ratgeber auf!

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türkisfarbene Transferpresse für Caps der Marke Ricoo Transferpresse der Marke HappyPress in türkis Transferpresse der Marke Helo in schwarz und gelb schwenkbare Transferpresse der Marke Homcom in schwarz
Modell RICOO Mützenpresse C505-TB TransferpresseHappyPress 3 Transferpresse TürkisHELO Transferpresse 38 x 38 mit DruckausgleichsfedernHomcom Transferpresse Schwenkbar 38x38cm
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Wofür wird eine Transferpresse benötigt?

Textile Stoffe, z.B. T-Shirts, Sweatshirts, Bettwäsche, Stofftaschen, usw., können mit Logos, Schriftzügen, Lieblingsfotos und dergleichen für den privaten Gebrauch aufgepeppt, verschönert werden. Aber auch im gewerblichen Bereich wird eine Transferpresse für Werbedrucke seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Jeder kennt den T-Shirt-Druck-Laden „um die Ecke“, der entweder nach persönlichen Vorgaben des Kunden oder eigenen Vorlagen mitgebrachte oder neue Textilien bedrucken lassen kann. Vereinslogos, Kegelclub Zugehörigkeiten, Sprüche, Werbetexte, Firmenlogos, aber auch als persönliches Geschenk, zum Beispiel zur Geburt eines Neuankömmlings, Geburtstage, usw. dienen Transferpressen für Einzeldrucke und kleinere Stückzahlen. Somit unterscheidet sich das Transferdruckverfahren durch das bekannte Siebdruckverfahren. So wird es selbst jedem Privatier möglich gemacht, sich entweder eine eigene Transferpresse zur privaten Nutzung zuzulegen oder seine Drucke vom Fachmann (z.B. Werbetechniker) erledigen zu lassen.

Eine gute Textilpresse bzw. Bedruckmaschine ist bereits ab 119,99 Euro im Handel erhältlich. Ein wenig Platz wird benötigt, um die schwere Textilpresse stabil auf einem Tisch zu positionieren und natürlich auch für das Equipment. Bügelbilder speziell für Textilien kann man auch mit einem Bügeleisen gezielt auf den Stoff aufbügeln, was prinzipiell das gleiche Verfahren darstellt, wie mit einer Transferpresse, jedoch mit erheblichen Unterschieden. Zum einen wird das Motiv nur aufgebügelt mit gemäßigter Hitze und zum anderen sollte man viel Zeit und Geduld mitbringen. So wäre das ausgewählte Motiv mit einer Transferpresse über einen Hebelmechanismus, der lediglich per Hand mithilfe eines Griffs betätigt werden muss, in Null-Komma-Nichts fest aufgedruckt bei entsprechender Hitze, die selbst eingestellt werden muss.

Mit einer Textilpresse lassen sich hervorragend Kleidungsstücke, Stofftaschen, usw. nach Belieben gestalten. Da heutzutage jeder Haushalt einen Computer besitzt, können die Bilder, Motive, Sprüche, usw. selbst erstellt und später imaginär präsentiert werden. Eine Auswahl selbst an vorgefertigten Vektorgrafik-Vorlagen, welche über entsprechende Grafikprogramme erstellt wurden, ist anzuraten und auch, wer sich damit auskennt, selbst damit zu arbeiten, um die saubere Vorlage über die Transferfolie mit Hitze auf den textilen Stoff zu übertragen.

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Wie funktioniert eine Transferpresse?

Eine Transferpresse besteht aus einem stabilen Rahmen, meist aus Metall, mit Korrosionsschutz, einer hitzebeständigen Lackierung und einer Heizplatte, die höhenverstellbar ist. Die Temperaturen sowie die Druckzeit lassen sich individuell an der Bedruckmaschine einstellen. Auf der großen Druckfläche, die in unterschiedlicher Größe, je nach Modell, zugegen ist, wird das gewählte Textil aufgelegt. Dabei ist es völlig unerheblich, wie groß der ausgewählte Stoff ist. Selbst ein kleines Dreieckstuch könnte mit einem Mini-Schriftzug versehen werden. Die Druckfläche muss demnach nicht komplett abgedeckt sein, um jegliche Lieblingsstücke zu bedrucken.

Optimale Druckergebnisse erzielt man mit der Textilpresse durch eine Druckausgleichs-Vorrichtung, die einen hohen Anpressdruck hat, alleine durch Hebelbetätigung mit der Hand zur Druckfläche hin. So wird gewährleistet, dass mithilfe einer Trägerfolie die Transferfolie auf den Stoff mit hoher Hitze, meistens bei ca. 180 °C, übertragen wird, dort durch die Heizplatte fixiert und dann fest auf die textile Faser des Stoffes eingedruckt wird. Ob Kappen, T-Shirts, Sweatshirts, Baumwolltaschen, Tücher, usw. können somit für den kreativen Eigenbedarf oder zu Werbezwecken immer wieder schnell eingesetzt werden. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass nicht jedes Material bzw. Materialmischung für einen Transferdruck taugt.

Die Verarbeitung, das Material und die Farbe der zu bedruckenden Textilien sind wesentliche Faktoren, die darüber letztendlich entscheiden, welche Veredelungstechnik umsetzbar ist, sowie das Druckergebnis ausfällt. So können beispielsweise Textilien aus Mashmaterialien und Polyester, wie z.B. Sportjacken, Badeanzüge, Turnbeutel, usw., nicht mit der Transferpresse bedruckt werden, da das Material durch die Hitze schmelzen würde. Das dürfte aber jedem bekannt sein, der ein Bügeleisen betätigt, um die Wäsche zu bügeln. Selbst bei solch niedrigen Temperaturen kann das passieren. So ist es logisch, Textilien zu wählen die einen sehr hohen Baumwollanteil besitzen. Für farbige, als auch schwarze Textilien empfiehlt sich stets ein Flockdruck, der mit einer Spezialfolie im Transferdruckverfahren effizient eingesetzt werden kann, da herkömmliche Transferfolien noch nicht in unterschiedlichen Farben erhältlich sind, sondern prinzipiell neutral.

Transferpresse der Marke HomCom in geöffneter und geschlossener Ansicht

Welche Unterschiede gibt es bei Transferpressen?

Transferpressen werden oftmals auch als Thermopressen bezeichnet, da Sie mit hoher Hitze Motive auf Textilien veredeln. So wird eine Transferpresse grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Ausführungen unterschieden, nämlich zwischen der Ausführung Kniehebelpresse und der Ausführung Schwenkpresse. Bekannter ist dabei die Kniehebelpresse, die ihre Kraft insbesondere durch den einfachen Hebelmechanismus, der durch das Knie betätigt wird, auf die Transferpresse überträgt. So dient bei dieser Mechanik nur das Knie dazu, den richtigen Impuls zu geben.

Bei einer Schwenkpresse, auch als Swingerpresse bekannt, übt auf die zu bedruckenden Materialien den höchsten Druck aus. Dabei betätigt man die Heizplatte per Handgriff und schwenkt sie über die Bodenplatte, um so den Druck auszuüben, dieser konstant auf der gesamten Bodenfläche verteilt wird. Das so genannte Maul öffnet und schließt sich per Handgriff Betätigung und kann so nach manueller Bedienbarkeit die Heizplatte auf bis zu 230 °C aufheizen, was zufolge hat, eine lange Haltbarkeit, selbst nach mehreren Wäschen in der Maschine, des Transferdruckes zu garantiert.

Der Unterschied dabei zur Kniehebelpresse oder auch veraltet Klemmpresse, wird durch die Konstruktion der Bauart bestimmt. Die Transferfolie, die es in unterschiedlichen Arten gibt, kann nach dem Pressen ganz leicht von den Textilien abgezogen werden. Darauf achten sollte man, die Folie noch im heißen Zustand von der Textilen Fläche abzuziehen, da sie sonst am Material haften bleibt, was dennoch nicht weiter tragisch ist, denn man kann den Druckvorgang einfach noch einmal kurz wiederholen, so ist die Folie wieder heiß genug, um sie einfach von den Textilien abzuziehen. Für farbige und schwarze Textilien gilt das Prinzip nicht, denn sie erhalten zumeist einen Druck, der auf dem Textil drauf bleibt, bedingt durch eine Spezialfolie, welche für Transferpressen im Flock-Druck speziell konzipiert ist.

Welche Materialien benötige ich für den Textildruck mit einer Transferpresse?

In erster Linie werden geeignete Transferfolien für den Transferdruck benötigt, die mit einem Farbkopierer oder Schwarzweißkopierer, wenn kein farbiges Motiv aufgedruckt werden soll, aber auch mit einem herkömmlichen Drucker und Spezialtinte (Je nach Art der Folie), bedruckt werden können. Ohne diese speziellen Folien zum Übertragen der Motive auf Textilien, ist ein Textildruck mit einer Transferpresse nicht möglich. Die Transferfolie kann nun mit dem gewünschten Motiv, Schriftzug, Logo, usw. mit einem Tintenstrahl-Drucker, dieser eine spezielle Tinte benötigt oder einem Kopierer seitenverkehrt auf eine Folie projiziert werden. Die gespiegelte Fläche wird so auf das Textil gelegt und mit der bereits aufgeheizten Transferpresse, zumeist bei ca. 180 °C, veredelt.

Tunlichst sollte man darauf achten, dass das Motiv seitenverkehrt auf der Transferfolie aufgedruckt ist. Denn, einmal auf der textilen Fläche aufgedruckt, ist das Motiv nicht wieder ablösbar. Folie noch heiß abziehen, fertig. Diese Folien sind lediglich für helle Textilien geeignet. Wer farbige oder dunkle Stoffe bedrucken möchte, benötigt eine für den Flockdruck geeignete Folie, diese nicht abgezogen wird, sondern auf dem Material verbleibt. So sollte ein Scherenschnitt die gewünschte Form aufweisen, noch bevor der Transferdruck erfolgt. Ein wenig Geschick ist dabei schon gefragt. Werbetechniker oder Fachgeschäfte benutzen dazu eine Plottermaschine.

Das Prinzip des Motivaufbringens ist dabei gleich der Transferfolie, jedoch mit dem Unterschied, dass ein Privatanwender ohne Plottermaschine eine haushaltsübliche Schere benötigt, um dem Motiv, Logo, Schriftzug, usw. die nötige Richtung zu weisen, damit man kein DIN-A4-Blatt mit einem kleinen Schriftzug letztendlich auf dem Material, wie T-Shirts, Sweatshirts, usw., Ansitzen hat. Diese Flockfolie bleibt auf den farbigen bzw. dunklen textilen Materialien fest haften und ist selbst nach mehrmaligen waschen in der Maschine bei 60 °C fast ein Leben lang treuer textiler Begleiter sowie der Textildruck mit Transferfolie gleichermaßen.

 

Für wen ist eine Transferpresse geeignet?

Heutzutage kann sich jeder Erwachsene eine Transferpresse zulegen, der Spaß an eigenen Entwürfen, Selbstgestaltungen und textiler Bedruckung hat, denn die Transferpressen für den privaten Gebrauch sind erschwinglich. Aber auch wer sich selbstständig mit einem Textildruck machen möchte, ist mit einer Transferpresse für Einzelstücke und kleine Serien gut beraten. Ein wenig Platz, wie z.B. ein sehr stabiler Tisch, ist dazu bereits ausreichend. Eine Transferpresse ist extrem schwer. Demnach sollte der Standort in der Wohnung, im Hobbyraum, usw. gut gewählt sein. Das umgebene Material einer Transferpresse ist hitzebeständig und besteht meist aus Hartmetallen und dergleichen. Selbst wenn die Maschine versehentlich auf den Boden fallen sollte, bleibt die äußere Schicht davon unberührt. Lediglich die Mechanik sollte überprüft werden, je nach Schwere des Falls.

Eine Transferpresse wird ziemlich heiß. Im Umgang mit solch einem Gerät ist also ein bisschen Bedachtsamkeit vonnöten. Auch während die Transferfolie nach dem Druckvorgang noch heiß abgezogen werden muss, sind Kenntnisse nötig, die sich jeder aneignen muss. Das lernt man mit der Zeit, wenn ein paar Grundregeln beachtet werden. Mit einer Transfer-Presse und geeigneten Folien kann es auch schon losgehen. Viele unterschiedliche Modelle sind am Markt erhältlich. So sollte man sich im Vorfeld überlegen, wie groß die Transfer-Presse sein sollte. Gewerbetreibende sind mit einer Transfer-Presse aus dem Gewerbebereich gut beraten, da gewerbliche Maschinen speziell auf Masse ausgelegt sind und nicht wie die Transfer-Pressen für den privaten Gebrauch auf kleinere Stückzahlen. Qualitativ hochwertig sind beide Maschinen. Der Unterschied liegt einzig und alleine auf dem Volumen der zu bedruckenden Textilien. Der Umgang mit Transferfolien, als auch mit Flockfolien wird schnell herausgefunden sein. Zumal die Hersteller angeben, für welche Art von Textilien, mit welcher Druckart, usw. die Folien vorgesehen sind.

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